Schweizer Spielwarenmarkt: Das sind die Renner 2018

Der Schweizer Spielwarenmarkt blieb 2018 mit einem leichten Rückgang von zwei Prozent stabil. Besonders zugenommen hat der Umsatz von Erwachsenenspielen (+11 Prozent), Aktionsfiguren (+19 Prozent) und Puppen (+13 Prozent). Rückläufig waren Plüsch (-13 Prozent), Jugendelektronik (-12 Prozent) und alle übrigen Spielwaren (-16 Prozent).  

Puppen waren im vergangenen Jahr bei Schweizer Konsumenten sehr beliebt. Bild: Robert Altermatt

Der traditionelle Markt für Spielwaren (ohne Videogames) hat sich in der Schweiz wertmässig um zwei und mengenmässig um vier Prozent rückläufig entwickelt. «Auf den ersten Blick erscheint dieses Resultat enttäuschend», sagt GfK-Marktforscher Kurt Meister. «Bedenkt man aber, dass es galt, den Fidget Spinners-Boom von 2017 aufzuholen und 2018 ein Panini-Jahr war, ist der Markt bereinigt betrachtet stabil geblieben.»


Spiele und Puzzles auf Vorjahresniveau
Die Umsätze bei der Kategorie Spiele/Puzzles (-0.8 Prozent) bewegten sich auf dem Niveau von 2017. «Auch hier gilt zu bedenken, dass der Pokémon-Boom als einer der Treiber im Markt, stark abgeflaut ist», so Kurt Meister, «positiv entwickelt haben sich vorab Spiele für Familien und Erwachsene mit einem Plus von elf Prozent aber auch Brainteasers, Vorschulspiele und Kartenspiele», so Meister weiter.


Der Spielwaren Verband Schweiz (SVS) vertritt 550 Marken und über 70 Produzenten, Importeure, Grosshändler und Detailhändler. Der SVS setzt sich für die gesamte Schweizer Spielwarenbranche ein und versteht sich als deren Sprachrohr

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