Schweizer Detailhandel hat 2017 die Talsohle durchschritten

Gemäss GfK Markt Monitor Schweiz hat der Schweizer Detailhandel im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr stagniert. Laut des Meinungsforschungsinstituts sind dies positive Nachrichten, denn damit sei der Abwärtstrend der letzten Jahre unterbrochen worden, so GfK Switzerland weiter. Interessant ist auch, dass sich die Entwicklung im Food- wie auch im Non Food-Markt nun angeglichen hat.

Der Schweizer Einzelhandel hat im vergangenen Jahr seine seit Jahren anhaltende Talfahrt gebremst. Bild: Robert Altermatt

Die Umsätze des Schweizer Detailhandels auf Basis des GfK Markt Monitors stagnierten in 2017. Während die Monate Oktober und Dezember im Minus lagen, sorgte dazwischen der November mit einem Plus von 2,4 Prozent für ein Zwischenhoch. Markante Unterschiede in der Entwicklung zwischen den Bereichen Lebensmittelhandel und dem NonFood-Handel, wie im Vorjahr, gab es im 2017 nicht. Beide Märkte stagnierten.

 

Das Wetter war dem Detailhandel im 2017 gut gesinnt. Im Frühjahr profitierten die Do-it/Gartengeschäfte und der frühe Wintereinbruch hinterliess eben-falls positive Spuren im Einkaufsverhalten. Die Konsumenten verspürten früh Lust, Winterbekleidung (Schuhe oder Sportbekleidung) und Wintersportartikel (Skis etc.) zu kaufen.


Im Gegensatz zum stationären Handel konnte der Distanzhandel (Online- und Versandhandel) in 2017 weiter zulegen. Detaillierte Daten werden Mitte Februar 2018 publiziert. Die Teuerung hat in den letzten Monaten leicht zugenommen. Sie betrug im Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat + 0.8 Prozent. Die durchschnittliche Jahresteuerung betrug im Jahr 2017 0,5 Prozent. Für die Jahre 2018 und 2019 prognostiziert das Bundesamt für Statistik eine Teuerung zwischen 0,1 Prozent und 0,2 Prozent.

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