Das war die 70. Spielwarenmesse

Die 70. Spielwarenmesse in Nürnberg wartete mit einer optimierten Hallenstruktur, innovativen Produkten und einem bunten Rahmenprogramm auf.  An fünf Messetagen (vom 30. Januar bis 3. Februar 2019) präsentierten 2886 Unternehmen aus 68 Ländern ihre Produktinnovationen rund 68'500 Fachbesuchern und Einkäufern, die aus 131 Nationen kamen.

An der Spielwarenmesse in Nürnberg waren 2019 erstmals Modelleisenbahnen und Modellbau in der Halle 7A zusammen vereint. Bild: Robert Altermatt

Die Spielwarenmesse spiegelt die aktuelle Konzentration des Marktes wider. Faktoren wie der kontinuierliche Rückgang des Fachhandels und die Bereinigung der Distributionskanäle wirken auf die Besucherzahlen ein. Die Qualität ist stimmig, ebenso wie die Internationalität, die mit 64 Prozent diesen Faktor belegt. Paul Heinz Bruder, Geschäftsführer von Bruder Spielwaren, bestätigt: «Die Spielwarenmesse ist für uns nicht nur die wichtigste, sondern auch die internationalste Messe. Die Qualität der Besucher ist sehr gut, wodurch sich positive Perspektiven für 2019 ergeben.» Auch Ynon Kreiz, Chairman and Chief Executive Officer von Mattel war vor Ort in Nürnberg und sagt: «Die Spielwarenmesse bringt die Besten unserer internationalen Spielzeugkontakte zusammen.»
 

Zufriedene Aussteller
Laut den Messeverantwortlichen hat die Zufriedenheit der Aussteller von 83,5 Prozent mit der Bewertung sehr gut und gut den bisher höchsten Wert auf der Spielwarenmesse erzielt. Dabei spielt für die Unternehmen die Neukundengewinnung die grösste Rolle. Der Veranstalter unterstützt dies mit zukunftsorientierten Massnahmen wie einer optimierten Hallenstruktur. So hat die neue Produktgruppe Elektronisches Spielzeug Einzug in Halle 4A gehalten. Ausserdem sind in der Halle 7A nun Modelleisenbahnen und Modellbau zusammen vereint, und auch die Produktgruppe Festartikel, Karneval, Feuerwerk in Halle 8 und 9 hat wesentliche Neuerungen erfahren.

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