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Unternehmen und Märkte

Lidl Schweiz halbiert Fussabdruck

Flüssiggas-Lkw von Lidl Schweiz und Krummen Kerzers.
Bild: Lidl Schweiz/Krummen Kerzers

Der Detailhändler Lidl Schweiz hat seinen relativen CO2-Ausstoss im Vergleich zu 2013 um 53 Prozent gesenkt. Das Unternehmen wurde bereits zum fünften Mal mit den Swiss Climate Label CO2-neutral zertifiziert. Bis 2030 sollen alle Filialen fossilfrei beliefert werden.

Lidl hat ein selbstgestecktes Umweltziel übertroffen. Bis 2020 habe das Unternehmen seine relativen CO2-Emissionen gegenüber 2013 um 35 Prozent reduzieren wollen, erläutert Lidl Schweiz in einer Mitteilung. Letztendlich sei der CO2-Ausstoss aber um 53 Prozent gesenkt worden. Als besonders wirkungsvolle Massnahme hebt Lidl dabei eine Umstellung im eigenen Transportbereich hervor. Hier will das Unternehmen bis 2030 nur noch mit Bio-Flüssiggas angetriebene Lastwagen einsetzen.

Lidl Schweiz habe ein CO2-Management eingeführt, bei dem die jährlichen CO2-Emissionen des Unternehmens erfasst werden, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Darauf aufbauend leitet das Unternehmen Massnahmen zur Reduzierung des Ausstosses ab. Die verbleibenden Emissionen werden kompensiert.

Damit habe Lidl Schweiz bereits zum fünften Mal die Bedingungen für eine Zertifizierung mit den Swiss Climate Label CO2-neutral erfüllt, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge ist Lidl Schweiz das erste Unternehmen seiner Art in der Schweiz, dessen Filialen und Warenverteilzentren alle nach der Energieeffizienznorm ISO 50001 zertifiziert sind.