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Unternehmen und Märkte

Emmi legt Grundstein für neue Käserei

Emmi legt Grundstein für neue Käserei
Grundsteinlegung der neuen Emmi-Käserei in Emmen.
Bild: Emmi

Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi hat kürzlich die Grundsteinlegung für ihre neue Käserei gefeiert. Das Unternehmen investiert 50 Millionen Franken in das neue Gebäude. Es soll Ende 2022 in Betrieb genommen werden.

Emmi errichtet an seinem Standort in Emmen für 50 Millionen Franken eine moderne Käserei. Sie wird das bestehende und über 40 Jahre alte Käsereigebäude ersetzen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, gehöre dieser Neubau zu den bedeutendsten Investitionsprojekten in Emmis Geschichte. Am Donnerstag feierte die Milchverarbeiterin mit der Grundsteinlegung den Beginn der neuen Projektphase: der Hochbau wird in Angriff genommen. Neben Vertretern von Emmi und den Projektpartnern waren auch Ständerat Damian Müller und der Luzerner Regierungsrat Fabian Peter anwesend.

Mit Vorbereitungsarbeiten im Umfeld war im November begonnen worden. Der Spatenstich erfolgte im Januar. Ende des Jahres soll das Gebäude stehen. Die Inbetriebnahme – zuerst parallel zur bestehenden Käserei – ist für Ende 2022 geplant. Die neue Käserei bietet «Raum für eine hochprofessionelle und ressourcenschonende Käseherstellung», heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem schaffe sie entsprechend der langfristigen Wachstumspläne zusätzliche Kapazitäten.

Zur Emmi-Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Zudem unterhält das Unternehmen 14 Tochtergesellschaften im Ausland. In acht davon ist sie auch mit Produktionsstätten vertreten. Aus der Schweiz exportiert Emmi ihre Produkte in rund 60 Länder. «Mit regionaler Milch aus der Zentralschweiz werden wir inskünftig noch mehr qualitativ hochstehenden Käse wie unseren Luzerner Rahmkäse für die ganze Welt herstellen», so CEO Marc Heim.

«Die Investitionen von Emmi zeugen von einem grossen Vertrauen in die regionale Wirtschaft und in den Standort Kanton Luzern», wird Regierungsrat Peter zitiert. «Als wichtige Arbeitgeberin erfüllt sie zudem in vieler Hinsicht eine Vorbildfunktion. Wir sind stolz, Emmi in unserer Region zu haben.»