27. Aug. 2026

Finalisten für «EY Entrepreneur Of The Year» stehen fest

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hat die Finalisten für den «EY Entrepreneur Of The Year Switzerland 2026» bekanntgegeben. Für diese 29. Ausgabe des Awards wurden von der Jury 13 Firmen-Lenkerinnen und -Lenker mit ihren neun Unternehmen nominiert. Die Preise werden in den drei Kategorien «Scale-up Leaders», «Visionary Entrepreneurs» und «Entrepreneurs in Family Business» vergeben. Verliehen werden sie am 23. Oktober 2026 im Rahmen einer Gala-Veranstaltung im Kongresshaus Zürich.

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Bild: zVg
FrédéricTissot.

Daniela Marino von Cutiss aus Schlieren (Kanton Zürich) gehört in der Kategorie «Scale-up Leaders zu den Nominierten. Sie verbinde «wissenschaftliche Exzellenz und unternehmerischen Mut mit aussergewöhnlicher Resilienz und einer klaren Vision», so die Jury. Ctuiss' Innovation besteht im personalisierten Hauttransplantat «Denovo Skin».

Jonas Romer und Christian Stiefel von Ofinto aus Gossau Kanton St. Gallen) verkaufen ihre ergonomischen Büromöbel über ein digitales Direktvertriebsmodell und ermöglichen so Preisvorteile von bis zu 50 Prozent sowie kurze Lieferzeiten. Die Jury bescheinigt den beiden «durchdachte Prozesse, exzellenten Service und eine effiziente Logistik».

Giuseppe Perale verkörpert nach den Worten der Jury «wissenschaftliche Neugier, Entdeckergeist und den unermüdlichen Willen, Grenzen zu überwinden». Sein Unternehmen Regenera aus Lugano (Kanton Tessin) entwickelt mit «Spino Save» eine patentierte Therapie, um die Selbstregeneration von beschädigtem Rückenmarksgewebe zu unterstützen.

In der Kategorie «Visionary Entrepreneurs» sind Yaron Spigel, Guy Jacoel und Luciano Deportu von Farma Mondo aus Chiasso (Kanton Tessin) unter den Finalisten. Die von ihnen geleitete Pharmagruppe arbeitet mit innovativen Biopharma-Firmen zusammen, um in Schwellenländern den Zugang zu lebenswichtigen Arzneimitteln zu verbessern.

Kai Eberhardt und Manuel Baumann kombinieren mit Oviva aus Altendorf (Kanton Schwyz) laut Jury-Begründung Technologie, medizinische Expertise und konsequente Patientenorientierung mit der digitalisierten Behandlung von Adipositas, Diabetes und weiteren chronischen Erkrankungen, die sich auf das Körpergewicht auswirken.

Thomas Taroni schafft nach Ansicht der Jury mit Phoenix Technologies AG (Phoeniqs) aus Freienbach (Kanton Schwyz) «die Grundlage für souveräne KI- und Cloud-Infrastrukturen und setzt damit neue Massstäbe für die digitale Zukunft Europas».

Pascal Bourquard Jr ist Finalist in der Kategorie «Entrepreneurs in Family Business. Er leitet das Unternehmen Biwi aus Glovelier (Kanton Jura) «mit Mut und Kreativität», findet die Jury. Es entwickelt seit über 45 Jahren Hochleistungsmaterialien auf Basis von Elastomeren, Verbundwerkstoffen, Carbon und Silikon.

Valentin Cerutti führt das Familienunternehmen Cerutti Toitures aus Genf, das seit über 100 Jahren im Dach- und Gebäudehüllenbau tätig ist, «erfolgreich in die Moderne und stellt dabei seine Mitarbeitenden und ihre Weiterentwicklung bewusst ins Zentrum».

Sylvain Roch steht dem Familienunternehmen V. Guimet Fils aus Vernier (Kanton Genf) mit «Disziplin, Respekt und Fairness» vor, so die Jury. Es ist seit über 150 Jahren in der Wartung, Reinigung und Inspektion von Kanal- und Entwässerungsnetzen tätig. Heute kommen Pumpdienstleistungen und Abwassermanagement hinzu.