Innovationen und Nachhaltigkeit prägten die «Empack 2026»

Am 28. und 29. Januar 2026 wurde das Messegelände der Bernexpo in Bern wieder zum zentralen Treffpunkt der Schweizer Verpackungsbranche. Mit 179 Ausstellenden und 3121 Fachbesuchenden überzeugte die «E», gemeinsam mit der parallel stattfindenden «Logistics & Automation», im Herzen der Schweiz erneut als zentraler Branchentreffpunkt.

Empack Bern
Bild: Robert Altermatt

Als grösste Verpackungsmesse der Schweiz ist die «Empack 2026» eine unverzichtbare Branchenplattform. Der Messeveranstalter Easyfairs Switzerland GmbH konnte sich erneut auf die bewährte Unterstützung engagierter Partner und der Branchenverbände Schweizerisches Verpackungsinstitut (SVI) und Verband Schweizer Verpackungs- und Logistikfachleute (VLI) verlassen. Unter dem Leitthema «The future of packaging» standen zukunftsweisende Technologien, innovative Materialien und nachhaltige Lösungen im Fokus. Insbesondere vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel, steigenden Umweltanforderungen und zunehmendem Wettbewerbsdruck bot die Messe den Ausstellenden und Besuchenden eine Plattform, um neue Technologien, Kooperationen und Absatzmärkte zu erschliessen.

Die Kombination mit der «Logistics & Automation» schuf zusätzliche inhaltliche Synergien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Formate wie die «Packaging Talks» des SVI sowie der «Science Booth by ZHAW» ermöglichten zudem einen intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Innovationskraft der Branche

Messeleiterin ad interim Kristina Nadjarian begrüsste gemeinsam mit ihrem Team am ersten Messetag die Fachpresse und hob gemeinsam mit Andreas Zopfi, Geschäftsführer SVI, insbesondere sowohl die Innovationskraft der Branche als auch den wertvollen persönlichen Austausch hervor: «Die ‹Empack› 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie innovativ und nachhaltig die Schweizer Verpackungsbranche ist. Die Messe bot eine Plattform, auf der sich Fachexperten, Start-ups und Forschungspartner vernetzen und gemeinsam Lösungen für die Zukunft der Verpackung entwickeln konnten. Wir sind stolz auf den intensiven Austausch, die präsentierten Neuheiten und die Impulse, die hier für die Branche entstanden sind.»

Andreas Zopfi sagte zur diesjährigen «Empack»: «2026 markiert für die Verpackungsbranche den Übergang von der Diskussion zur Umsetzung. Nach Debatten über PPWR, Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft rücken nun Umsetzung und messbare Ergebnisse in den Fokus. Zentrale Herausforderungen sind transparente, datenbasierte Entscheidungen und resiliente Lieferketten – dazu erfuhren unsere begeisterten Kunden, Partner und Messebesuchenden an den ‹Packaging Talks› aktuelle Informationen von unseren Experten. Denn gefragt sind funktionierende Kreislaufmaterialien, pragmatische Digitalisierung und neue Partnerschaften. Daher gewinnen Weiterbildung und Plattformen wie die Fachmesse ‹Empack› an Bedeutung, da sie Wissen bündeln, die Vernetzung fördern und Innovation ermöglichen. Dies begeisterte mich auch 2026 hier in Bern.

Zopfi weiter: «Wer offen bleibt und den Wandel aktiv gestaltet, wird gestärkt aus dem Jahr hervorgehen. Trotz globalisierter Beschaffungs- und Absatzmärkte bekennen wir uns klar zum Standort Schweiz. Die ‹Empack› ermöglicht es uns und unseren Partnern Jahr für Jahr, Entscheidungsträgern die Innovationskraft der Schweizer Verpackungswirtschaft zu präsentieren. Für das SVI ist die Partnerschaft mit der ‹Empack› eine strategische Investition in den Messestandort Schweiz und ich freue mich auf die ‹Empack 2027› 2027 in Zürich.»

«Packaging Talks» als Wissensdrehscheibe

Die «Packaging Talks»-Vortragsreihe, organisiert vom Kompetenzpartner SVI, entwickelte sich erneut zu einem Publikumsmagneten. Themen wie Kreislaufwirtschaft, regulatorische Anforderungen und Compliance, digitale Innovationen wie 2D-Codes und Trends in der Verpackungsindustrie stiessen auf grosses Interesse bei den Teilnehmenden der kostenlosen Fachvorträge in Bern. Jürg Grossen, Nationalrat und Präsident GLP Schweiz, hielt ein spannendes Referat zum Thema «Mein Weg hin zur CO2-neutralen, eigenständig mit erneuerbaren Energien versorgten Schweiz». Im Zuge dessen wurde deutlich, dass nachhaltige Verpackungen nicht nur einen Trend, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit darstellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und international expandieren zu können.

Eine Premiere an den «Packaging Talks» war der französischsprachige Vortrag «Déclaration de conformité pour les encres d’impression en Suisse: besoins informationnels de l’industrie alimentaire pour répondre aux exigences d’auto-contrôle des autorités» von Lionel Spack, Nestlé SA, der insbesondere die Fachbesuchenden der Romandie adressierte und begeisterte.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des «Swiss Packaging Award» 2025 wurden ebenfalls prominent am SVI-Stand präsentiert und zeigten die Innovationskraft der Schweizer Verpackungsindustrie auf. Besuchende erhielten umfassende und wertvolle Einblicke in aktuelle Branchenentwicklungen – von leichteren und recyclingfähigen

oder gar kompostierbaren Materialien oder nutzerfreundlicheren Verpackungen mit minimalistischem Design bis hin zu neuen Lösungen durch technische Präzision.
Weitere Informationen finden Sie unter https://svi-verpackung.ch/swiss-packaging-award-gewinner-2025/.

Neuheiten und Best-Practice-Lösungen

Die «Empack» 2026 bot das gesamte Spektrum an Neuheiten und Best-Practice-Lösungen – beginnend bei der Wertschöpfungskette der Verpackung über die kreative Verpackungsentwicklungsphase bis hin zum technischen Verpackungs- und Abfüllprozess mit neuesten Verpackungsmaschinen und Dienstleistungen – und brachte Entscheidungsträger, Newcomer und Start-ups zusammen. Diese Formate unterstrichen den Anspruch der Fachmesse, sich sowohl an etablierte Unternehmen als auch an innovative Newcomer zu richten. Weitere Informationen zu den präsentierten Neuheiten gibt es auf www.empack-schweiz.ch/de/innovations.

Nachhaltiges Networking

Mit dem digitalen Werkzeug «Touch & Collect» konnten Besuchende einfach und umweltfreundlich Kontaktdaten und Informationen von Ausstellenden sammeln. Das Engagement des Messeveranstalters Easyfairs für Nachhaltigkeit spiegelte sich in allen Messebereichen wider: Von der Förderung der umweltfreundlichen An- und Abreise über die Müllvermeidung bis hin zu energieeffizienten Messeständen wurden konsequent ökologische Prinzipien umgesetzt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.empack-schweiz.ch/de/nachhaltigkeit und www.empack-schweiz.ch/de/touch-collect-fuer-besucher.