Megafusion bringt Stadler unter Druck

 

 

Bussnang TG - Siemens und Bombardier wollen bei ihren Bahnsparten kooperieren. Dies bereitet Stadler-CEO Peter Spuhler laut einem Medienbericht Sorgen. Hinzu kommt, dass mit dem chinesischen Unternehmen CRRC der weltgrösste Schienenfahrzeughersteller nach Europa drängt.

 

 

Siemens und Bombardier wollen bei ihren Bahnsparten kooperieren und planen dazu die Gründung von zwei Gemeinschaftsfirmen. Die eine Firma soll sich auf Geschäftsbereiche Signaltechnik und Zugleitsysteme fokussieren, die andere auf die Sparte Rollmaterial.

Wenn der Plan zustande kommt, wäre das laut einem Artikel des „Tages-Anzeigers“ keine gute Nachricht für den Thurgauer Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail. „In gewissen Segmenten würden Siemens und Bombardier eine marktbeherrschende Stellung erlangen“, sagt Stadler-CEO Peter Spuhler gegenüber der Zeitung. Er weist darauf hin, dass die Wettbewerbsbehörden in der EU, in den USA und in China solch einen Zusammenschluss „sehr genau unter die Lupe nehmen würden“.

Neben der möglichen Kooperation von Siemens und Bombardier kommt Stadler auch von einer anderen Seite unter Druck. So drängt der weltgrösste Schienenfahrzeughersteller CRRC aus China nach Europa. Dem Artikel zufolge dürfte auch der Plan von Bombardier und Siemens eine Reaktion auf die Expansion von CRRC sein. ssp

 

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