Panalpina setzt auf verderblichen Waren

 

 

Basel - Panalpina hat im ersten Quartal weniger Gewinn erwirtschaftet. Beim Transportvolumen konnte der Basler Logistikkonzern zulegen. Das Unternehmen lanciert nun ein Netzwerk für den Transport von verderblichen Waren und will in diesem Bereich Marktführer werden.

 

 

Panalpina hat im ersten Quartal des laufenden Jahres 12,4 Millionen Franken verdient, wie die neuesten Zahlen zeigen. Im entsprechenden Vorjahresquartal konnte das Unternehmen noch einen Gewinn von 17,3 Millionen Franken verbuchen. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) belief sich auf 16,4 Millionen Franken nach 24 Millionen Franken im Vorjahresquartal. Auch der Nettoumsatz sank um 2,3 Prozent auf 1,28 Milliarden Franken. Zulegen konnte der Logistikkonzern allerdings beim Transportvolumen. In der Luftfracht stieg das Volumen um 8 Prozent und in der Seefracht um 7 Prozent an.

In einer separaten Mitteilung gibt Panalpina weiter auch die Lancierung eines Netzwerks für verderbliche Waren an. In diesem Bereich will das Unternehmen bis 2020 Marktführer werden. Dabei will es von seiner globalen Vernetzung profitieren. Panalpina geht davon aus, dass das Transportvolumen von verderblichen Waren weiterhin wachsen wird. „Die Welt hat immer mehr Appetit auf frische Produkte, was unter anderem mit dem wandelnden Konsumentenverhalten in westlichen Ländern und mit mehr Wohlstand in der Region Asien-Pazifik zusammenhängt“, so Karl Weyeneth, Chief Commercial Officer bei Panalpina. ssp

 

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