Fintechs und Finanzdienstleister setzen auf Kooperation

 

 

Zürich - Finanzdienstleiser sehen Fintechs vermehrt als Partner statt als Feind an, zeigt eine Studie des Beratungsunternehmens PwC. Durch die Zusammenarbeit erhoffen sie sich insbesondere bei der Einführung von Blockchain-Anwendungen grosse Vorteile.

 

 

Finanzdienstleister und Fintechs wollen vermehrt zusammenarbeiten, wie eine Studie von PwC zeigt. In den kommenden fünf Jahren planen 82 Prozent der Schweizer Befragten, verstärkt Partnerschaften zu schliessen. Rund 60 Prozent von ihnen arbeiten bereits heute zusammen. Finanzdienstleister wollen dabei von Fintech-Innovationen profitieren. Rund 75 Prozent von ihnen planen etwa in den kommenden drei Jahren, Blockchain in der Praxis anzuwenden.

„In der Schweiz haben wir einen relativ kleinen, fragmentierten Markt mit starkem Wettbewerb und hohen Eintrittsbarrieren. Die wahrgenommene Bedrohung durch Fintechs ist im Vergleich zu anderen Märkten weniger dramatisch“, lässt sich Daniel Diemers, Partner Financial Services PwC Strategy& Schweiz, zitieren. Blockchain beginne sich auf dem Schweizer Markt durchzusetzen, so Diemers. Die Zusammenarbeit zwischen Schweizer Unternehmen und Fintechs sei dabei der „Schlüssel zum künftigen Erfolg“.

Laut der DeNovo-Plattform von PwC wurden in den vergangenen vier Jahren weltweit insgesamt 40 Milliarden Dollar in Fintech-Start-ups investiert. Die Finanzierungen für Blockchain-Unternehmen stiegen 2016 gegenüber dem Vorjahr um 79 Prozent auf weltweit 450 Millionen Dollar an. Diese Zahlen belegen, dass Blockchain das Labor verlässt. Laut PwC wird Blockchain bereits in allen Branchen – etwa auch im Energiebereich oder von Pharmaunternehmen – genutzt. ssp

 

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