Luzerner Bürgerfabrik will in die Welt expandieren

 

 

Luzern - In der People's Factory von Marianne Wilmsmeier können Kunden Alltagsgegenstände selbst anfertigen. Die von Designern gestalteten Teile werden maschinell vorbereitet. Der ersten Bürgerfabrik in Luzern sollen tausende weitere in aller Welt folgen.

 

 

Mit der People's Factory will Marianne Wilmsmeier der Bevölkerung die individuelle Produktion nahebringen, erläutert die Gründerin der Bürgerfabrik in der entsprechenden Mitteilung. Ihr Ziel ist es, weltweit 35.000 solcher Bürgerfabriken überall auf der Welt zu vernetzen. Der Anfang wird dabei am 8. September in Luzern gemacht. Dort öffnet ab 16 Uhr in der Bundesstrasse 21 die erste People's Factory ihre Tore. 

Das Konzept der Bürgerfabrik positioniere sich „bewusst zwischen Handwerk und Industrie“, wird in der Mitteilung erläutert. Der Kunde wählt einen Alltagsgegenstand aus, dessen Teile von professionellen Designern entwickelt wurden. Der komplizierte Produktionsprozess dieser Teile wird digital gesteuerter Technik überlassen, „wie sie in der industriellen Produktion schon längst zum Einsatz kommt“, heisst es in der Mitteilung. Der Zusammenbau in Handarbeit sorge dafür, „dass am Ende ein attraktiver, sehr individueller Gegenstand mit Charakter entsteht“. 

„Ganz nebenbei“ förderte diese Produktionsweise „nicht nur einen bewussten Lebensstil, sondern auch eine regionale beziehungsweise lokale Wirtschaft“. Beim Kunden entstehe „relativ schnell“ der „Wunsch nach mehr Qualität, anstatt Quantität“. Zudem werden ihm insbesondere eher lokale, nachhaltige Materialien angeboten. hs

 

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