Strompreise bleiben im Schnitt konstant

 

 

Aarau - Der Preis für die Grundversorgung eines durchschnittlichen Vierpersonenhaushalts mit Strom wird 2019 gegenüber 2018 unverändert bleiben. Dies zeigt eine Umfrage des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen. Einzelne Kunden müssen mit Mehrausgaben rechnen.

 

 

Bis Ende Monat müssen die Verteilnetzbetreiber ihre Strompreise in der Grundversorgung für 2019 veröffentlichen, informiert der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE) in einer Mitteilung. Der Verband hat 31 seiner grösseren Mitglieder über deren entsprechende Pläne befragt. Die Befragten liefern zusammen rund die Hälfte des in der Schweiz verbrauchten Stroms. 

Den Umfrageergebnissen zufolge wird sich an den Preisen für die Grundversorgung eines durchschnittlichen Vierpersonenhaushalts im nächsten Jahr nichts ändern. Manche Kunden müssten jedoch aufgrund unterschiedlicher Preisentwicklungen der einzelnen Unternehmen mit steigenden Strompreisen rechnen, schätzt der VSE. 

Der Strompreis setzt sich aus den drei Komponenten Netz, Energie und Abgaben zusammen, erläutert der Verband in der Mitteilung. Dabei hätten sich die Grosshandelspreise nach einem historischen Tief in den letzten Jahren aktuell leicht nach oben bewegt. Die beiden Komponenten Netz und Energie werden sich im kommenden Jahr nach Einschätzung des VSE insgesamt seitlich bewegen. Die „politisch festgelegten Abgaben“ hingegen legten „stetig“ zu. So mache „der unverändert hohe Wasserzins“ derzeit „fast ein Viertel der durchschnittlichen Gestehungskosten der Wasserkraft“ aus. hs

 

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