Basler Kantonalbank zahlt Busse

 

 

Basel - Die Basler Kantonalbank hat einen Vergleich mit dem US-Justizministerium abgeschlossen. Sie zahlt eine Busse von 60,4 Millionen Franken und wird im Gegenzug nicht für das Geschäft mit der Steuerhinterziehung in den USA belangt.

 

 

Auch die Basler Kantonalbank kann das Thema Steuerhinterziehung hinter sich lassen. Wie sie in einer Mitteilung schreibt, hat sie nun mit dem amerikanischen Justizministerium einen Vergleich abgeschlossen. Sie verpflichtet sich zur Zahlung einer Busse von 60,4 Millionen Dollar, während das Ministerium auf die strafrechtliche Verfolgung der Bank im Zusammenhang mit deren Geschäft mit unversteuerten Geldern amerikanischer Kunden verzichtet. „Wir haben an dieser Lösung hart gearbeitet“, wird Guy Lachappelle in der Mitteilung zitiert, der CEO der Basler Kantonalbank. „Dank der vorliegenden Einigung kann sich die Bank nun wieder voll auf ihre Wachstumsstrategie konzentrieren. Aus dem Fall haben wir unsere Lehren gezogen und die Bank fundamental umgebaut.“ So wurde die Private Banking-Einheit der Basler Kantonalbank in Zürich schon 2014 geschlossen, die zuständigen Mitarbeiter haben die Bank verlassen. Die Bank hat sich von unversteuerten Geldern getrennt, entsprechende interne Abläufe sollen sicherstellen, dass sie nur noch versteuertes Geld annimmt.  

Die Busse liegt unter den 2013 vorgenommenen Rückstellungen von 100 Millionen Franken. Damit kann die Bank Rückstellungen von 33 Millionen Franken auflösen. Der Geschäftserfolg des zweiten Halbjahres wird entsprechend verbessert. stk

 

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