Wirtschaftswachstum bleibt stabil

 

 

Neuenburg - Das Schweizer Bruttoinlandprodukt ist 2017 wie bereits im Vorjahr um 1,6 Prozent gewachsen. Im Vergleich zu 2016 legten die Ausrüstungsinvestitionen dabei deutlicher zu. Der Beitrag des Aussenhandels ging hingegen zurück.

 

 

Einer Mitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge ist die Schweizer Wirtschaft im vergangenen Jahr nach ersten Schätzungen um 1,6 Prozent in Preisen des Vorjahres gewachsen. Auch im Jahr zuvor hatte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) den revidierten Ergebnissen des BFS zufolge um 1,6 Prozent zugelegt. 

Das Wachstum 2017 führt das BFS insbesondere auf eine erneute Zunahme der Investitionen zurück. Sie legten im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent gegenüber 2016 zu. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte und Organisationen stiegen um moderatere 1,1 Prozent an. Hier habe sich eine optimistische Konsumentenstimmung „aufgrund des leicht rückläufigen Wachstums der ständigen Wohnbevölkerung nur teilweise in den jährlichen Ergebnissen“ niedergeschlagen, heisst es in der Mitteilung. 

Der Beitrag des Aussenhandels zum BIP-Wachstum ging gegenüber 2016 hingegen zurück. Beim Saldo der Waren- und Dienstleistungsbilanz macht das BFS im vergangenen Jahr ein Wachstum um 5,4 Prozent gegenüber einem Wachstum von 12,1 Prozent in 2016 aus. Dabei ging der Saldo der Dienstleistungsbilanz 2017 im Jahresvergleich um 2,5 Prozent zurück. Der Saldo der Warenbilanz legte 2017 hingegen hauptsächlich aufgrund dynamischer Exporte der Chemie- und Pharmabranche um 9,4 Prozent zu. 

Der Industrie bescheinigt das BFS 2017 ein kräftiges Wachstum von 4,2 Prozent. Auch der Bankensektor habe „nach drei schwachen Jahren“ im vergangenen Jahr mit einem Wachstum von 2,1 Prozent „auf den Wachstumspfad zurück“ gefunden. hs

 

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