Swiss Re will britische Tochter an die Börse bringen

 

 

Zürich - Swiss Re prüft einen Börsengang seiner Tochterfirma für geschlossene Lebensversicherungsbestände in Grossbritannien, ReAssure. Er soll Kapitalbeteiligungen Dritter für weitere Transaktionen generieren. Swiss Re will jedoch Investor von ReAssure bleiben.

 

 

Einer Mitteilung von Swiss Re zufolge prüft der Zürcher Rückversicherungskonzern „mit Blick auf das Jahr 2019 einen allfälligen Börsengang (IPO) von ReAssure“. Damit sollen Kapitalbeteiligungen Dritter für weitere Transaktionen mit den geschlossenen Lebensversicherungsbeständen in Grossbritannien sichergestellt werden. Der Geschäftsbereich bleibe „ein attraktives Wachstumsfeld für Swiss Re, die weiterhin ein bedeutender Investor in ReAssure bleiben will“, stellt der Konzern in der Mitteilung klar. Ob die Prüfung im Endeffekt auf einen Börsengang hinauslaufe, sei „derzeit offen“.

In den gleichzeitig in der Mitteilung kommunizierten Halbjahreszahlen weist Swiss Re einen Reingewinn von 1 Milliarde Dollar aus, nach 1,2 Milliarden Dollar im Vorjahr. Grund für den Gewinnrückgang sei eine Änderung des US-Rechnungslegungsstandards US-GAAP. Die gebuchten Bruttoprämien legten im selben Zeitraum um 8 Prozent auf 19,6 Milliarden Dollar zu. 

„Es ist positiv, dass sich die Marktbedingungen endlich graduell erholen“, wird Christian Mumenthaler, Group Chief Executive Officer von Swiss Re, in der Mitteilung zitiert. Der Konzern habe „Profitabilität und Underwriting-Performance“ insbesondere im grössten Geschäftsbereich Sach- und Haftpflichtrückversicherungen verbessern können. Hier legte das Halbjahresergebnis im Jahresvergleich von 546 auf 752 Millionen Dollar zu. hs

 

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