Unternehmen planen Personalausbau

 

 

Zürich - Die Mehrheit der Schweizer Unternehmen plant die Schaffung neuer Stellen innerhalb der nächsten Monate, zeigt der aktuelle Beschäftigungsindikator der KOF. Der Personalausbau umfasst dabei fast alle Branchen. Lediglich im Detailhandel wird der Personalbestand als zu hoch bewertet.

 

 

Einer Mitteilung der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zufolge setzt sich die Erholung des Arbeitsmarkts der letzten Quartale auch im dritten Quartal des laufenden Jahres langsam aber stetig fort. Der aus den vierteljährlichen Konjunkturumfragen der KOF abgeleitete Beschäftigungsindikator erreichte im August den Wert von 5,7 Punkten. Er liegt damit um 1,3 Punkte über dem Wert vom Vorquartal und 5,2 Punkte über seinem Vorjahreswert. 

Gegenwärtig sei „eine Mehrheit der Unternehmen der Ansicht, ihr Beschäftigungsstand sei zu klein“, schreibt die KOF in der Mitteilung. Ihre Erhebungen legten nahe, dass die Unternehmen ihren Personalbestand innerhalb der nächsten Monate ausbauen werden. Nach Branchen betrachtet planen insbesondere Unternehmen in den Bereichen Informatik, Kommunikation, Verkehrswesen sowie im Gesundheits- und Sozialwesen, ihren Personalbestand zu erhöhen. Auch in der Industrie werden neue Stellen geschaffen, wenn auch nicht im selben Masse. Im Baugewerbe hielten sich die Pläne bezüglich des Aus- und Abbaus von Personal hingegen die Waage. 

Erstmals ausgeglichen waren die Rückmeldungen auch aus dem Gastgewerbe. Damit präsentiere sich die Lage hier „zum ersten Mal seit zehn Jahren“ zumindest „einigermassen erfreulich“, schreiben die Analysten. Lediglich im Detailhandel verharrte der Beschäftigungsindikator auch im dritten Quartal 2018 „weiterhin recht deutlich im negativen Bereich“. hs

 

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