DKSH veräussert chinesisches Gesundheitsgeschäft

 

 

Zürich - Der Zürcher Handelskonzern DKSH verkauft sein Healthcare-Geschäft in China an Warburg Pincus. Mit anderen Geschäftseinheiten bleibt DKSH weiterhin in China präsent.

 

 

Die amerikanische Investmentgesellschaft Warburg Pincus übernimmt das Healthcare-Geschäft von DKSH für ungefähr 100 Millionen Franken. DKSH hatte mit dieser Einheit im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwas mehr als 300 Millionen Franken erwirtschaftet. Die Transaktion beinhaltet den Angaben zufolge die Bereiche Pharma, Consumer Health und Medizintechnik. Der Abschluss der Transaktion wird im zweiten Halbjahr 2018 erwartet.

Die Veräusserung des Healthcare-Geschäfts in China unterstreicht laut einer Medienmitteilung die strategische Fokussierung von DKSH. Der Bereich Healthcare sei eine Nischenstrategie in China gewesen. Die Erweiterung der Marktabdeckung bedarf laut Stefan P. Butz, CEO von DKSH, eine signifikante Skalierung. Warburg Pincus soll das Geschäft nun weiter ausbauen.

DKSH hatte bereits 2015 einen Teil seines Gesundheitsgeschäfts in China veräussert. Damals hat der Konzern seine in China entwickelten Pharmaeigenmarken Combizym und Hirudoid an den chinesischen Distributor CMS veräussert.

Mit den Geschäftseinheiten Konsumgüter, Spezialrohstoffe und Technologie bleibt DKSH auch in Zukunft in China präsent. ssp

 

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