Arbeitslosigkeit geht weiter zurück

 

 

Bern - Nach dem deutlichen Rückgang im Mai ist die Zahl der Arbeitslosen im Juni weiter gesunken. Die Arbeitslosenquote verharrte auf dem Stand vom Vormonat.

 

 

Den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) zufolge hat die Zahl der Arbeitslosen im Juni gegenüber dem Mai um 2813 auf 106.579 Personen abgenommen. Im Vergleich zum Juni 2017 waren 27.024 Personen oder 20,2 Prozent weniger Arbeitslose registriert. Die Arbeitslosenquote blieb mit 2,4 Prozent auf dem Stand vom Mai. 

In den Vormonaten hatte eine nunmehr abgeschlossene Umstellung bei der Erfassung der Arbeitslosen zu leicht überhöht ausgewiesenen Rückgängen der Arbeitslosigkeit geführt. In den Junierhebungen wurden diese „in Form eines korrektiven, leicht abgedämpften Rückgangs wieder kompensiert“, informiert das SECO in der Mitteilung. 

Die Jugendarbeitslosigkeit ging im Juni gegenüber dem Vormonat um 164 junge Menschen oder 1,5 Prozent zurück. Im Jahresvergleich reduzierte sich die Anzahl Arbeitsloser im Alter zwischen 15 und 24 Jahren um 3371 Personen oder 23,9 Prozent. 

Die Zahl der Stellensuchenden verringerte sich im Juni gegenüber dem Mai um 5690 auf 179.777 Personen. Ihnen standen im Berichtsmonat bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldete 16.854 offene Stellen gegenüber. 

Nach den gleichzeitig veröffentlichten Zahlen zur Kurzarbeit im April hatten 123 Betriebe Kurzarbeit gemeldet. Davon betroffen waren 1552 Beschäftigte. Im März waren es 27 Betriebe mehr, aber 48 Beschäftigte weniger gewesen. Die ausgefallenen Arbeitsstunden gingen gegenüber dem Vormonat um 13,6 Prozent auf 76.484 Stunden zurück. Im April 2017 hatte die Kurzarbeit in 459 Betrieben mit 4020 betroffenen Mitarbeitern zum Ausfall von 203.866 Arbeitsstunden geführt. hs

 

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