Fintech-Unternehmen erhalten eigene Bewilligung

 

 

Bern - Fintech-Unternehmen, die selbst keine Banken sind, sollen künftig bis zu 100 Millionen Franken an Publikumseinlagen entgegennehmen können. Das Finanzdepartement hat eine entsprechende Verordnungsänderung in die Vernehmlassung geschickt.

 

 

Der Bundesrat will Innovationen im Finanzbereich fördern und Hürden für den Markteintritt von Fintech-Unternehmen senken. Er hat bereits mit dem neuen Finanzdienstleistungs- und Finanzinstitutionsgesetz, das vom Parlament in der Sommersession verabschiedet worden ist, eine neue Bewilligungskategorie für Fintech-Unternehmen geschaffen, wie das Eidgenössische Finanzdepartement in einer Mitteilung schreibt. Mit der neuen Bewilligungskategorie soll es Unternehmen, die selbst keine Banken sind, unter bestimmten Voraussetzungen gestattet werden können, bis zu 100 Millionen Franken an Publikumseinlagen entgegenzunehmen. Ausserdem soll das Konsumkreditgesetz auch auf die Kreditvermittlung durch den Schwarm, das sogenannte Crowdlending, ausgedehnt werden.

Das Finanzdepartement hat nun die entsprechenden Änderungen der Bankenverordnung in die Vernehmlassung geschickt. Die Regeln sollen bereits auf Anfang 2019 in Kraft treten. Bereits seit Mitte 2017 sind die Verlängerung der Haltefrist für Abwicklungskonten und ein bewilligungsfreier Innovationsraum in Kraft. stk 

 

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