Basler Kantonalbank will mit Cler wachsen

 

 

Basel - Die Basler Kantonalbank übernimmt die Bank Cler vollständig. Sie will damit Skaleneffekte erreichen und sich besser diversifizieren, auch im Hypothekargeschäft ausserhalb ihrer Region.

 

 

Die ehemalige Bank Coop soll künftig vollständig zur Basler Kantonalbank (BKB) gehören. Wie die BKB mitteilt, will sie ihren Anteil von derzeit 75,8 Prozent auf 100 Prozent aufstocken. Sie bietet den Aktionären eine Übernahmeprämie von 23 Prozent zum volumengewichteten Durchschnittspreis der vergangenen 60 Handelstage. Nach der vollständigen Übernahme soll die Bank Cler, die derzeit an der Schweizer Börse gehandelt wird, dekotiert werden.

Die BKB begründet die vollständige Übernahme zum einen mit der Rolle, die Cler bei der eigenen Diversifizierung spielen kann. So verfüge Cler über ein einfaches Geschäftsmodell und sei im Hypothekargeschäft auch ausserhalb der Region Basel tätig. Zudem erlaube die Übernahme Skaleneffekte in Betrieb, Investition und Innovation. „Die vollständige Übernahme der Bank Cler ist ein wichtiger Meilenstein unserer Wachstumsstrategie“, wird Guy Lachapelle, CEO der BKB, in der Mitteilung zitiert. „Die Beteiligung an der Bank Cler birgt ein grosses Potenzial, um die Wachstumschancen mit neuen digitalen Angeboten in der gesamten Schweiz zu erschliessen.“

Die einstige Bank Coop war 1927 vom damaligen Verband Schweizerischer Konsumvereine, der heutigen Coop, gegründet worden. Seit 1999 hält die BKB eine Mehrheitsbeteiligung. Coop trennte sich im März 2017 von seinen restlichen Anteilen an der Bank. stk

 

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