Schweiz muss bei Digitalisierung aufholen

 

 

Zürich - In vier von fünf zentralen Wachstumskategorien belegt die Schweiz unter den europäischen Staaten den Spitzenplatz. Damit dies so bleibt, müsse das Land allerdings vor allem die Digitalisierung vorantreiben, ergibt eine Studie von EY.

 

 

Für die Studie „Investing in Europe’s Future“ hat EY die Kennzahlen der Staaten der EU zuzüglich der Schweiz in den Wachstumskategorien Forschung und Innovation, Digitalisierung, Basis-Infrastruktur, Bildung sowie Gesundheit ausgewertet, informiert das Beratungsunternehmen in einer Mitteilung. Dabei belegt die Schweiz in allen Wachstumskategorien ausser der Digitalisierung den Spitzenplatz.

„Der Standort Schweiz schneidet in diesem europaweiten Vergleich zwar sehr gut ab“, wird Marcel Stalder, CEO von EY in der Schweiz, dazu in der Mitteilung zitiert. „Trotzdem zeigt die Studie, dass ein Investitionsvolumen in der Höhe von rund 24 Milliarden Franken bis 2025 notwendig ist, um unser Land auch langfristig an der Spitze zu halten.“ Dabei müsse der Fokus auf  „eine verbesserte Vernetzung und das Vorantreiben der Digitalisierung“ gelegt werden, so Stalder.

Konkurrenz drohe aus China, wo das Investitionsvolumen von rund 5 Billionen Dollar 2016 rund 43 Prozent des Bruttoinlandsprodukts erreichte. Die Gelder werden hauptsächlich in neue Technologien und den Ausbau der Infrastruktur investiert. Dies zeige, „dass der Wettbewerb im Bereich der Digitalisierung hart ist und sich auch die Schweiz hier keine Verschnaufpause leisten darf“, warnt EY. hs

 

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