Europäische Forscher wollen bei Künstlicher Intelligenz aufholen

 

 

Leiden - Rund 600 europäische Forscher haben sich hinter die Initiative Confederation of Laboratories for Artificial Intelligence in Europe gestellt. Mit dem Projekt soll die Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz intensiviert werden.

 

 

Die Konkurrenz bei der Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz wird immer grösser. China hat Milliardeninvestitionen in diesem Bereich angekündigt. Das Land will zur Supermacht bei der Künstlichen Intelligenz werden und den Spitzenreiter USA überholen. Europäische Forscher wollen nun sicherstellen, dass Euroa nicht den Anschluss verliert.

Rund 600 europäische Forscher haben sich daher hinter die Initiative Confederation of Laboratories for Artificial Intelligence in Europe (CLAIRE) gestellt. Mit dem Projekt sollen die Forschungsbemühungen in Europa intensiviert und besser koordniert werden, wie aus einer Mitteilung hervogeht. Dazu soll ein Netzwerk an Kompetenzzentren aufgebaut werden, um den Austausch von Wissen zu fördern.

Initiiert wurde das Projekt von Forschern der Universität Leiden, der Metropolitan-Universität Oslo sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Zu den Key-Supportern gehören aber auch mehrere Schweizer Forscher.

Wie Philipp Slusallek, Forschungsleiter beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, erklärt, soll eine ähnliche Konstruktion aufgebaut werden wie beim CERN – der Europäischen Organisation für Kernforschung. „Die Forschung wird von mehreren hervorragenden Forschern und Laboren vorangetrieben, die an mehreren Standorten in Europa und der Welt arbeiten. Aber durch die Koordinierung der Forschung erhalten Forscher mehr Aufmerksamkeit und ihr Einfluss wird grösser.“  ssp

 

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