Schweiz rückt im Digitalranking vor

 

 

Lausanne - Die Schweiz konnte sich im IMD World Digital Competitiveness Ranking um drei Plätze verbessern und erreicht damit den fünften Platz. digitalswitzerland sieht die Chancen der Schweiz aber noch nicht ausgeschöpft. Aufholbedarf ortet der Verein insbesondere im Bildungsbereich.

 

 

Die Schweiz ist im World Digital Competitiveness Ranking der Lausanner IMD Business School von Platz acht auf Platz fünf aufgestiegen. Die Rangliste bewertet, inwiefern ein Land digitale Technologien einsetzt und erforscht und welche Wandel dies in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bewirkt.

digitalswitzerland begrüsst das Resultat. Die industrieübergreifende Initiative von Schweizer Unternehmen und Organisationen will die Schweiz als Vorreiterin bei der Digitalisierung positionieren. Schweizerinnen und Schweizer hätten im vergangenen Jahr mehr digitale Instrumente im Alltag eingesetzt und Firmen nutzten digitale Technologie vermehrt für ihre Geschäfte, kommentiert digitalswitzerland die Ergebnisse in einer Medienmitteilung. Aufholbedarf sieht der Verein insbesondere im Bildungsbereich. Hierbei hinke die Schweiz noch hinterher. Insbesondere die digitale Bildung in der Primarschule und in der Sekundarstufe müsse verbessert werden, sagt Nicolas Bürer, Managing Director bei digitalswitzerland. Weiter gibt es auch in Hinblick auf E-Government und digitaler Partizipation Luft nach oben.

Die USA haben Singapur in diesem Jahr vom ersten Platz im Ranking verdrängt. Damit belegt Singapur Platz zwei, gefolgt von Schweden und Dänemark. Hinter der Schweiz auf Platz fünf folgen Norwegen, Finnland und Kanada. Grossbritannien schafft es auf Platz zehn, Honkong auf Platz elf und Deutschland auf Platz 18. Insgesamt wurden 63 Länder untersucht. ssp

 

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