Polyneuron nimmt frische Mittel ein

 

 

Basel - Polyneuron Pharmaceuticals konnte in einer Finanzierungsrunde rund 3 Millionen Franken einnehmen. Das Basler Pharmaunternehmen entwickelt unter anderem einen Wirkstoff für die Behandlung der Autoimmunkrankheit Anti-Mag-Neuropathie.

 

Polyneuron Pharmaceuticals gibt in einer Medienmitteilung den Abschluss einer Seed-Finanzierungsrunde bekannt. Dabei konnte das Unternehmen aus Basel 3,1 Millionen Franken einnehmen. Angeführt wurde die Runde von EVA Basel, einem Unternehmen, welches auf die Förderung von Jungfirmen spezialisiert ist. Ausserdem waren die Zürcher Kantonalbank sowie private Investoren beteiligt.

Mit den frischen Mitteln will das Unternehmen seinen führenden Wirkstoffkandidaten PN-1007 zur Behandlung der Autoimmunkrankheit Anti-Mag-Neuropathie vorantreiben. Ausserdem soll die ebenfalls von der Firma entwickelte Technologieplattform Antibody-Catch weiterentwickelt werden. Letztere ermöglicht die Entwicklung von Medikamenten, die gezielt krankheitsverursachende Autoantikörper blockieren, während das Immunsystem intakt bleibt.

Seit der ersten Tranche der Seed-Runde hat das Unternehmen laut CEO Ruben Herrendorff mehrere Meilensteine erreicht. So konnte es einen vorklinischen Proof-of-Principle-Nachweis für PN-1007 liefern. Ausserdem wurde eine Lizenzvereinbarung mit der Universität Basel abgeschlossen. Es wurde weiter die Mitarbeiterzahl ausgebaut – unter anderem wurden Gerhard Müller zum Chairman und Michael Wacker zum Chief Business Officer gewählt. Wacker war auch Mitgründer, Entwicklungschef und Vorstandsmitglied vom Schlieremer Unternehmen GlycoVaxyn, das 2015 von der britischen GlaxoSmithKline übernommen wurde.

Polyneuron Pharmaceuticals wurde 2014 als eine Ausgliederung aus der Universität Basel gegründet und hat seinen Sitz im Start-up-Zentrum Basel Inkubator. ssp

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