Crypto Valley erhält eigene Risikokapitalfirma

 

 

Zug - Mit Blockchain Valley Ventures wurde in der Region Zug eine neue Risikokapitalfirma gegründet. Diese wird Jungunternehmen aus dem Blockchain-Bereich nicht nur finanziell unterstützen, sondern ihnen auch fachliche Beratung anbieten.

 

Blockchain Valley Ventures (BVV) ist gleichzeitig eine Risikokapitalfirma und ein Accelerator, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Hinter der Firma stehen ehemalige Führungskräfte von Unternehmen wie IBM und UBS. Sie will Jungunternehmen fördern, die im Blockchain-Bereich tätig sind. Die Firma wird Start-ups mit eigenen Mitteln unterstützen und sie auch mit anderen Investoren vernetzen. Sie bietet ihnen neben finanzieller Hilfe auch fachliche Beratung an. Dabei wird BVV etwa vom Zuger Fintech-Unternehmen Lykke unterstützt.

Bei der Finanzierung wird BVV nach eigenen Angaben ein hybrides Modell verfolgen. Das Unternehmen wird einerseits auf das traditionelle Modell mit Risikokapital und andererseits auf Initial Coin Offerings (ICOs) setzen.

BVV ist im Crypto Valley ansässig. Die Region wird in der Medienmitteilung als das „weltweit am weitesten entwickelte Ökosystem von Blockchain-Unternehmen, auf Blockchain spezialisierten Anwälten, Steuerberatern und Finanzregulatoren“ bezeichnet. Seine Unterstützung wird BVV sowohl Unternehmen in der Schweiz als auch europäischen Firmen anbieten. Für die Zukunft ist auch die Expansion in andere globale Märkte geplant.

„Das Hauptziel von BVV ist es, Brücken zwischen Start-ups und Investoren zu bauen und Projekte zu unterstützen, welche einen grossen Beitrag zur globalen digitalen Wirtschaft und dem Blockchain-Sektor als Ganzes leisten können“, erklärt Oliver Bussmann, ehemaliger Investmentchef bei der UBS und Verwaltungsratsmitglied bei BVV. ssp

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