Lonza eröffnet weltgrösste Fabrik für Gentherapien

 

 

Basel/Pearland - Das Basler Pharmaunternehmen Lonza eröffnet die weltweit grösste Produktionsstätte für Zell- und Gentherapien in den USA. Die Therapien sollen in erster Linie zur Behandlung von Patienten mit seltenen Krankheiten dienen.

 

Rund um die Welt werden immer mehr Zell- und Gentherapien für seltene Krankheiten entwickelt. Entsprechend ist auch die Nachfrage nach Produktionsstätten für solche Therapien gestiegen. Lonza reagiert nun auf diese Nachfrage und eröffnet in Pearland im US-Bundesstaat Texas die weltweit grösste Fabrik in diesem Bereich. Sie erstreckt sich auf eine Fläche von rund 27.870 Quadratmetern und setzt den Angaben von Lonza zufolge auf die modernsten Produktionstechnologien.

Die Anlage habe das Potenzial, Therapien für tausende Patienten zu entwickeln, die an einer seltenen genetischen oder lebensbedrohlichen Erkrankung leiden, erklärt Andreas Weiler, Leiter des Bereichs neue Technologien bei Lonza Pharma & Biotech. Laut Weiler  setzt die Fabrik einen neuen Standard bei der biopharmazeutischen Produktion.

In der neuen Produktionsstätte werden den Angaben zufolge bis Ende 2018 mehr als 200 hochqualifizierte Vollzeitangestellte beschäftigt sein. Später soll die Anzahl der Beschäftigen noch weiter ausgebaut werden.

Bei der Eröffnungsfeier am Dienstag waren neben Vertretern von Lonza auch Pharmaunternehmen und Forscher dabei. Anwesend war auch Patrick Aebischer, ehemaliger Direktor der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und Mitglied des Verwaltungsrats bei Lonza.  ssp

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