Vermögensverwalter vernachlässigen Digitalisierung

 

 

Zürich - Die meisten Schweizer Vermögensverwalter haben keine Strategie für die Digitalisierung. IT-Spezialisten der Branche bekommen nicht genügend Wertschätzung, ihre Infrastruktur ist veraltet. Dies stellt eine Studie von EY fest.

 

Im Gegensatz zur interantionalen Konkurrenz hätten Schweizer Vermögensverwalter die mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen noch nicht richtig erfasst, heisst es in einer Mitteilung von EY Schweiz zur zweiten Ausgabe der von der Beratungsgesellschaft erstellten Studie „Digital Disruption in Wealth Management“.  Nur knapp ein Drittel der für die Studie befragten Vermögensverwalter setzt danach bereits eine Strategie für die Digitalisierung ein. Rund die Hälfte ist dabei, eine solche Strategie zu entwickeln, 17 Prozent haben noch keine diesbezüglichen Schritte eingeleitet. „Schweizer Vermögensverwalter sind nach wie vor mit der Umsetzung von sich ändernden Regulierungsanforderungen beschäftigt und kümmern sich zu wenig um zukünftige digitale Geschäftsmodelle“, wird Robert Rümmler, Spezialist für Vermögensverwaltungstechnologie bei EY in Zürich, in der Mitteilung zitiert. 

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