Aargau kämpft um GE-Arbeitsplätze

 

 

Aarau - Das US-Industrieunternehmen General Electric (GE) schwächelt und will Restrukturierungen vornehmen – auch Arbeitsplätze im Kanton Aargau wackeln. Der Regierungsrat setzt sich für den GE-Unternehmensstandort Schweiz ein.

 

 

Der Regierungsrat des Kantons Aargau lässt in einer Medienmitteilung verlauten, man sei besorgt über die Restrukturierungspläne von GE im Geschäftsbereich Power. Bereits seit Anfang August befasse er sich intensiv mit möglichen Auswirkungen der neuen Strategie. Dabei kämpfe der Regierungsrat gemeinsam mit dem Bund sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen für den GE-Unternehmensstandort Schweiz. Ziel sei, möglichst viele GE-Arbeitsplätze im Aargau zu erhalten. Bereits im Januar 2016 seien Stellen abgebaut worden – eine neue Welle wäre ein harter Schlag für den Industriestandort, heisst es.

Zitiert wird Regierungsrat Urs Hofmann, Vorsteher des Departementes Volkswirtschaft und Inneres: „Mit unseren Aktivitäten verfolgen wir das Ziel, die negativen Auswirkungen auf den Industriestandort Aargau möglichst klein zu halten und die Voraussetzungen zu schaffen, dass in Zukunft neue Tätigkeiten aus anderen Geschäftsbereichen – wie beispielsweise aus dem Bereich erneuerbare Energien oder Energiespeicherung – aufgebaut werden.“

Es haben gemäss Mitteilung bereits in den letzten Wochen in Atlanta und Paris Gespräche mit der GE-Konzernleitung stattgefunden und eine gemeinsame Arbeitsgruppe prüft Massnahmen. Unter anderem bei einem Treffen Mitte Oktober in Atlanta mit der GE-Konzernspitze habe eine Schweizer Delegation die Vorteile des hiesigen Forschungs- und Produktionsstandortes dargelegt. Die Delegation bestand unter anderem aus Bundesrat Johann Schneider-Ammann und dem Präsidenten des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes SAV Valentin Vogt. yvh

 

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