Kleinen Energieversorgern geht es gut

 

 

Bern - Der Schweizer Energiebranche geht es finanziell gut. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Bundesamtes für Energie. Nur die beiden reinen Stromproduzenten Alpiq und Axpo kriseln und belasten damit auch ihre Aktionäre.

 

Axpo und Alpiq sind die Sorgenkinder der Schweizer Energiebranche. Das zeigt eine Studie, welche die Beratungsgesellschaft EY im Auftrag des Bundesamtes für Energie (BFE) angefertigt hat. Denn anders als die anderen Energieunternehmen können die reinen Stromproduzenten nicht auf Konsumenten zurückgreifen, die im Versorgungsmonopol gebunden sind. Beide Unternehmen zusammengenommen haben ihren Umsatz zwischen 2007 und 2016 fast halbiert und schreiben seit 2011 Verluste. Der Anteil von Fremdkapital ist von 24 Prozent auf 49 Prozent gestiegen. Die einst umsatzstärkere Alpiq ist auf die Grösse der Axpo geschrumpft, die einst profitablere Axpo ist tiefer in die Verluste gefallen und weist nun einen noch höheren Anteil an Fremdkapital auf.

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