IKEA Schweiz wächst im Online-Bereich

 

 

Spreitenbach AG - Das Möbelhaus IKEA bietet in der Schweiz auch den Einkauf im Internet an. Der Online-Laden macht dabei einen immer grösseren Anteil des Umsatzes aus, sagt Simona Scarpaleggia, Chefin von IKEA Schweiz. Eine weitere Neuerung ist ein Laden im Stadtzentrum.

 

Das Online-Angebot von IKEA Schweiz macht derzeit etwa 5 bis 6 Prozent des Umsatzes aus, wie Simona Scarpaleggia, Chefin von IKEA Schweiz, in einem Interview mit dem „Blick“ sagt.  Das Geschäft im Internet legt rasant zu. Laut Scarpaleggia verzeichnet das Unternehmen eine Wachstumsrate im zweistelligen Prozentbereich.

IKEA erprobt jedoch auch andere Konzepte. So hat das Möbelhaus Mitte September etwa einen temporären Kleinladen an der Zürcher Bahnhofstrasse eröffnet. „Wir müssen die Bedeutung von Retail neu definieren und näher bei den Menschen sein“, so Scarpaleggia. Viele Menschen hätten kein Auto mehr. Für sie seien Läden in den Zentren eine gute Möglichkeit. Ob es mehr Läden in Zentren geben wird, will IKEA basierend auf dem Erfolg des Geschäfts an der Bahnhofstrasse entscheiden. Bisher sei man zufrieden.

Als ein ebenfalls spannendes Geschäft sieht Scarpaleggia die Gastronomie. Es gebe zwar keine konkreten Pläne, aber die Eröffnung von Restaurants in Städten schliesst die IKEA-Chefin nicht aus. „Wir sind in der Stimmung, auszuprobieren und Neues zu schaffen“, sagt sie.

Das Interview wurde anlässlich des internationalen Mädchentags geführt. Entsprechend äusserte sich Scarpaleggia auch zur Gleichstellung bei IKEA Schweiz. Die Schweizer IKEA-Tochter weist demnach bei den Mitarbeitenden und im Managementbereich einen Frauenanteil von 50 Prozent auf und es werde für die gleiche Arbeit der gleiche Lohn gezahlt. Der Rest der IKEA-Gruppe soll dieses Ziel bis 2020 erreichen. ssp

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