Ostschweizer Wirtschaft zeigt hohe Dynamik

 

 

St.Gallen - Die Arbeitsproduktivität ist in der Ostschweiz seit 2008 so schnell wie in keiner anderen Schweizer Grossregion gewachsen. Das zeigt eine neue Studie. Die starke Stellung der Ostschweiz in der Spitzenindustrie zahlt sich aus.

 

Wenn sich am Donnerstag Spitzenvertreter der Bundesratsparteien traditionell zur Eröffnung der Olma in St.Gallen einfinden, dann wird ihnen unter anderem eine neue Studie der Hochschule Luzern präsentiert. Die Studie untersucht die Wirtschaft, die öffentlichen Finanzen und die Stellung der Ostschweizer Kantone im nationalen Finanzausgleich. Sie kommt unter anderem zum Schluss, dass keine Schweizer Region in den vergangenen Jahren so stark ihre Arbeitsproduktivität steigern konnte wie die Ostschweiz. Sie ist zwischen 2008 und 2014 um fast 6 Prozent gewachsen, mehr als doppelt so stark wie in der Schweiz insgesamt. Das hat auch mit der besonderen Ostschweizer Wirtschaftsstruktur zu tun: Hier sind mit der Landwirtschaft, der traditionellen Industrie und der Spitzenindustrie solche Branchen übervertreten, die unter starkem Anpassungsdruck stehen. 

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