Bossard profitiert von Kooperation mit Tesla

 

 

Zug - Die Zuger Schrauben- und Logistikfirma Bossard hat ihren Umsatz im dritten Quartal deutlich gesteigert. Dazu hat unter anderem auch die Kooperation mit dem amerikanischen Elektroautohersteller Tesla beigetragen.

 

 

Bossard hat seinen Umsatz im dritten Quartal um 12,4 Prozent auf 194,6 Millionen Franken gesteigert. In der Zeit zwischen Januar und September ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14,1 Prozent auf 589 Millionen Franken gestiegen. Besonders stark gewachsen ist das Geschäft im dritten Quartal in Europa, wo das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 12,5 Prozent auf 111,3 Millionen Franken erzielt hat.

Im Amerikageschäft erhöhte sich der Umsatz um 11,1 Millionen Franken auf 52 Millionen Franken. Einen grossen Einfluss darauf hatte die Kooperation mit dem Elektrofahrzeughersteller Tesla. Bossard liefert unter anderem Verbindungstechnik – etwa Schrauben, Muttern und Nieten –  an das Unternehmen von Elon Musk. Laut einem Anfang Sommer veröffentlichten Artikel der „Handelszeitung“ arbeiten 32 Bossard-Angestellte in einer Niederlassung in der Nähe des Tesla-Werks Fremont. Die Zuger seien auch zentraler Partner in der Entwicklung neuer Modelle. Neben der Kooperation mit Tesla wirkten sich in den USA auch die Akquisition von Arnold Industries und die Trendwende bei der Nachfrage im Agrotechnikbereich positiv auf den Umsatz aus.

In Asien erhöhte sich der Umsatz um 13,8 Prozent auf 31,3 Millionen Franken. Der Ausbau der Kapazitäten in Asien in den vergangenen Jahren habe sich damit ausgezahlt.

Für das vierte Quartal gibt sich Bossard zuversichtlich. „Wir gehen davon aus, dass die starke Nachfrage sowohl in Europa als auch in Asien anhält“, betont CEO David Dean. Auch in Amerika erwartet er eine „anhaltend positive Entwicklung“. ssp

 

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