Tour d'Horizon am Neujahrsempfang 2018 der Handelskammer beider Basel

Rund 700 Mitglieder und Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie trafen sich Anfang Januar dieses Jahres zum traditionellen Neujahrsempfang der Handelskammer beider Basel (HKBB), um auf ein erfolgreiches 2018 anzustossen. Die neue HKBB-Präsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter nahm sie mit auf eine Tour d’Horizon durch das aktuelle globale und regionale staats- und wirtschaftspolitische Geschehen.

Elisabeth Schneider-Schneiter anlässlich ihrer Ansprache am diesjährigen Neujahrsempfang der Handelskammer beider Basel (HKBB). Bilder: HKBB

Rund 700 Mitglieder und Gäste, unter anderem aus Wirtschaft und Politik, waren am traditionellen Grossanlass der HKBB zugegen.

Erstmals begrüsste Elisabeth Schneider-Schneiter als neue Präsidentin des bikantonalen Wirtschaftsverbandes gut 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Diplomatie zum Neujahrsempfang. In ihrer Ansprache nahm sie diese mit auf eine weite Reise durch das aktuelle staats- und wirtschaftspolitische Geschehen. Dieses sei, so Schneider-Schneiter, von einem weltweiten Wirtschaftsaufschwung, aber auch von politischen Unruhen geprägt. Auch Industrieländer würden zu immer grösseren Risikoquellen: Ihre politische Instabilität zählt der Internationale Währungsfonds zu den grössten Wachstumsrisiken überhaupt. In solch unruhigen Zeiten brauche es das sachpolitische Engagement jedes Einzelnen: «Denn nur mit vereinten Kräften schaffen wir eine werterhaltende und wertschöpfende Zukunft», so Schneider-Schneiter.

Ja zur Steuervorlage 17, Nein zur Unternehmensverantwortungs-Initiative
Weiter wies Elisabeth Schneider-Schneiter auf die Steuervorlage 17 hin, die rasch umgesetzt werden müsse, um den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit, die internationale Akzeptanz sowie finanzielle Ergiebigkeit für die Unternehmen in unserer Wirtschaftsregion zu sichern: «Für eine so innovative und wertschöpfende Region wie die unsere ist dies von enormer Bedeutung.» Die Handelskammer beider Basel setzt sich deshalb engagiert für diese Vorlage ein, damit die Wirtschaftsregion Basel im internationalen Wettbewerb auch zukünftig bestehen kann. Dezidiert abzulehnen sei hingegen die Unternehmensverantwortungs-Initiative, über die im kommenden Frühjahr abgestimmt wird: «Die Auswirkungen der restriktiven Initiative sind für unseren Wirtschaftsstandort verheerend.»

Schneider-Schneiter führte des Weiteren aus, dass sich die Handelskammer beider Basel im vergangenen Jahr vielseitig engagiert und wichtige Impulse zum Wohlergehen der Region gesetzt habe – beispielsweise mit der Strategieentwicklung der regionalen Leitbranchen Life Sciences und Logistik, dem Einsatz für eine wirtschaftsfreundliche Schul- und Hochschulbildung sowie ihrem Engagement für attraktive Wirtschaftsflächen und für eine effiziente Mobilität auf Strasse, Schiene, Wasser und in der Luft.

Neue Initiative «Are you digital?»
Einen zukunftsweisenden Impuls gibt die Handelskammer zudem mit ihrer Initiative «Are you digital?», die erfolgreich gestartet ist und auch 2018 weitergeführt wird: In einem kurzen Film berichten Handelskammer-Direktor Franz A. Saladin sowie Unternehmer, die «Are you digital?» bereits genutzt haben, wie regionale KMU die Chancen der Digitalisierung nützen und daraus neue Geschäftsmodelle entwickeln können.

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