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Unternehmen und Märkte

Aus Conzzeta wird Bystronic

Aus Conzzeta wird Bystronic
Mitarbeiter von Bystronic, wie Conzzeta künftig heissen wird, bei der Arbeit.
Bild: Conzzeta

Conzzeta hatte Ende 2019 beschlossen, den Konzern auf den Geschäftsbereich Blechbearbeitung zu konzentrieren. Nach dem Verkauf mehrerer anderer Geschäftsbereiche soll Conzzeta nun in Bystronic umbenannt werden. Gleichzeitig wird der Konzernvorstand vollkommen neu aufgestellt.

Im Dezember 2019 hatte Conzzeta angekündigt, sich künftig auf die Blechbearbeitung (Geschäftsbereich Bystronic) konzentrieren zu wollen. In Folge hatte Conzzeta die Segmente Schmid Rhyner und FoamPartner veräussert, der Verkauf des Outdoor-Geschäfts (Geschäftsbereich Mammut) soll bis Mitte 2021 abgeschlossen werden.

An der Generalversammlung am 21. April soll nun ein weiterer wichtiger Schritt im Transformationsprozess vollzogen werden. Da sich mit der Konzentration auf die Blechbearbeitung die bisherige Konzerstruktur erübrige, werde die Konzernleitung von Conzzeta zurücktreten, erläutert Conzzeta in einer Mitteilung. Group CEO Michael Willome, Group CFO Kaspar W. Kelterborn, General Counsel Barbara Senn sowie FoamPartner CEO Michael Riedel und Mammut CEO Oliver Pabst werden den Konzern verlassen. Gleichzeitig soll die Conzzeta AG in Bystronic AG umbenannt werden.

«Mit dem neuen Fokus auf Bystronic bietet sich auch der Wechsel des Namens an mit dem Ziel, Bystronic als modernes, nachhaltig geführtes und zukunftsorientiertes Unternehmen zu positionieren“, erläutert der Industriekonzern in der Mitteilung. Auch die neue Leitung von Bystronic wurde bereits festgelegt. Die operative Führung als CEO wird  dem seit 2013 als CEO des Conzzeta-Geschäftsbereichs Bystronic amtierenden Alex Waser obliegen. Als Finanzchef stösst Beat Neukom von der Merz Pharma Group in Deutschland zu Bystronic. Ihre und die Kurzporträts der neuen Regionalleiter stellt der Konzern auf der Internetseite von Bystronic bereit.

In einer weiteren Mitteilung kommuniziert Conzzeta das Ergebnis des Geschäftsjahres 2020. Hier hätten die Coronaviurs-Pandemie sowie die Veräusserungen zu Rückgängen bei Umsatz und Ertrag geführt, erläutert der Konzern. Konkret sanken die Umsätze 2020 im Jahresvergleich um 18,4 Prozent auf 1,28 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT fiel mit 79,7 Millionen Franken um 52,3 Prozent geringer als 2019 aus. Das Konzernergebnis blieb mit 66,9 Millionen Franken um 51,1 Prozent unter dem Vorjahreswert.